… ist eine präventive Langzeitstrategie zur Schaffung sicherer und lebenswerter Umgebungen, in der Kinder und Jugendliche sich geschätzt, respektiert und ermutigt fühlen, ihr Potenzial zu nutzen;
… will die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Organisationen und Bewohnern eines Stadtteils oder einer Gemeinde verbessern, um eine gesunde persönliche und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern;
… nutzt gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über Risikofaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit für jugendliches Problemverhalten erhöhen und Schutzfaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit für Problemverhalten reduzieren;
… resultiert in lokalen Plänen mit den Zielen: auf Wirksamkeit überprüfte Maßnahmen einsetzen, um Familien zu unterstützen und zu stärken, die Bedingungen für gute Schulleistungen zu verbessern, verantwortungsvolles Verhalten zu fördern und ein stützendes Umfeld aufzubauen.
Im Rahmen des Modellversuchs „Sozialräumliche Prävention in Netzwerken – SPIN“ (12/2008 – 12/2012) hat der Landespräventionsrat Niedersachsen in Kooperation mit der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. den ursprünglich in den USA entwickelten Ansatz von „Communities That Care – CTC“ zum ersten Mal im deutschen Sprachraum auf seine Übertragbarkeit überprüft.
Der Landespräventionsrat Niedersachsen stellt interessierten Kommunen nach dem erfolgreichen Abschluss der Modellphase die Instrumente und Methoden von CTC zur Verfügung.